Sein wohl größter Coup ist aber "Titanic" mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen. Der Film machte die beiden Hauptdarsteller 1997 über Nacht zu Superstars. Ausgezeichnet mit Oscars für beste Regie und bester Film. Weltweit spielte der Film bis heute unglaubliche 1,84 Mrd. Dollar ein, bei einem Budget von 200 Mio. Dollar. 18,1 Millionen Menschen wollten Titanic weltweit sehen. Übertrumpft wird der Katastrophenfilm dabei nur vom Dschungelbuch aus dem Jahr 1968, bis heute sahen 27,3 Millionen Menschen diesen Disneyklassiker. Vielleicht ändert sich das aber noch mit der Neuauflage in 3D, die jetzt in die Kinos kommt.

© dapd

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08/02/2021

Die 13 besten preisgekrönten Filme auf Netflix

Auszeichnungen sind eine gute Orientierungshilfe, wenn es um die Suche nach der cineastischen Stecknadel im Kino-Heuhaufen geht.

von Manuel Simbürger

Vor einiger Zeit meinte meine Mama, eigentlich Neuem gegenüber durchaus offen, dass sie Netflix skeptisch gegenübersteht – aus dem einfachen Grund, weil es dort viel zu viele Filme gibt und ihr die Entscheidung nach der filmischen Abendunterhaltung dann noch schwerer fallen würde. Denn auf ewiges Herumgesuche habe sie nach einem anstrengenden Arbeitstag bitteschön keine Lust mehr.

Mama hat, wie eigentlich immer, nicht ganz unrecht. Die scheinbar unendliche Auswahl an Filmen, die der Streaming-Gigant anbietet, kann durchaus überfordern. Aber nicht verzweifeln, liebe Mami: Ich habe für dich jene Streifen auf Netflix zusammengesammelt, die zahlreiche Auszeichnungen einheimsen konnten und sich dadurch von der Masse abheben. Ich hoffe, das nimmt deiner Wahl etwas die Qual.

13 preisgekrönte Filme auf Netflix:

Titanic (1997)

Regisseur James Cameron verbindet das historische Schiffsunglück mit einer fiktiven, aber höchst bewegenden Liebesgeschichte zwischen dem bettelarmen Jack (Leonardo DiCaprio) und der steinreichen Rose (Kate Winslet). Die beiden überwinden selbst die herausforderndsten Klassenunterschiede, die störrischsten Familienmitglieder und den eifersüchtigsten Liebhaber, aber dem Schicksal der "unsinkbaren" Titanic können selbst sie nicht entkommen ... Bildgewaltig, episch, zeitlos!

Preisregen: Insgesamt sammelte "Titanic" 125 Auszeichnungen, darunter ganze elf Oscars (unter anderem "Bester Film", "Beste Regie", "Beste Spezial Effekte", "Bester Song") – das gelang bis dato sonst nur "Ben-Hur" (1959) und "Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs" (2003). 

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Black Swan (2010)

Nina (Natalie Portman) ist eine ehrgeizige und außerordentlich talentierte Ballett-Tänzerin (Natalie Portman), die zwar endlich ihre Traumrolle in "Schwanensee" ergattert, aber während der Proben immer häufiger von düsteren Halluzinationen heimgesucht wird. Bald kann weder sie noch der/die ZuschauerIn zwischen Realität und Traum unterscheiden ... Ein psychologisch hochkomplexes Gruselmärchen, hypnotisch, drastisch und gruselig-poetisch in Szene gesetzt.

Preisregen: Insgesamt 97 Auszeichnungen, darunter der Oscar für Natalie Portman als "Beste Hauptdarstellerin".

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Shape of Water (2017)

Wir befinden uns am Beginn der 1960er-Jahre, inmitten des Kalten Krieges. Einsam und isoliert arbeitet die gehörlose Reinigungskraft Elisa (Sally Hawkins) in einem Hochsicherheitslabor der amerikanischen Regierung. Durch Zufall deckt sie ein geheimes Experiment des Labors auf: In einem Tank wird ein mysteriöses Wesen (Doug Jones) gefangen gehalten, das zur Hälfte Fisch, zur Hälfte Mensch ist. Das ungleiche Paar verliebt sich ineinander. Doch die Kreatur soll getötet werden ... Wunderschön inszenierte märchenhafte Parabel für Toleranz und Anders-Sein.

Preisregen: Insgesamt 137 Preise, darunter vier Oscars: "Bester Film", "Beste Regie", "Beste Filmmusik" und "Bestes Szenenbild".

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Tödliches Kommando – The Hurt Locker (2008)

Der Krieg hat viele Gesichter. Hautnah an den Männern mit dem gefährlichsten Job der Welt zeigt "Tödliches Kommando – The Hurt Locker" Elite-Soldaten, die für die Kampfmittelbeseitigung im Irak verantwortlich sind. Diese Männer (unter anderem Jeremy Renner, Anthony Mackie, Guy Pearce) kommen dann zum Einsatz, wenn das Risiko am größten ist. Der Tod ist dabei ihr ständiger Begleiter und nur einen unaufmerksamen Wimpernschlag entfernt ... Ein Kriegsfilm, der betont auf Realismus und eine neutrale Darstellungsweise setzt und dabei mitten in die Magengrube trifft. 

Preisregen: Insgesamt 125 Auszeichnungen, darunter sechs Oscars (unter anderem "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes Originaldrehbuch", "Bester Hauptdarsteller" für Jeremy Renner sowie "Beste Kamera"). Kathryn Bigelow ist die erste Frau in der Geschichte der Academy Awards, die in der Kategorie "Beste Regie" ausgezeichnet wurde. 

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Das Leben der Anderen (2006)

Ost-Berlin, November 1984: Der liniengetreue Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe) überwacht den erfolgreichen Schriftsteller Georg Dreyman (Sebastian Koch) und dessen Liebhaberin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland (Martina Gedeck). Wiesler glaubt, dass ihm dieser Auftrag endlich den erhofften Karriereschub bringt. Mit der Zeit aber wird er immer mehr in das "Leben der anderen" hineingezogen, was Wiesler dazu bringt, seine Weltanschauung infrage zu stellen. Ein gefährliches Spiel beginnt ...

Ein bedrückendes, eindringliches und durch und durch ehrliches Plädoyer für Freies Denken, Liebe und politisches Aufbegehren, das noch lange nachhallt. 

Preisregen: Insgesamt 80 Preise, darunter: Deutscher Filmpreis, Preis der deutschen Filmkritik, Europäischer Filmpreis, BAFTA, César und den Oscar für den besten ausländischen Film. 

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The Revenant (2015)

Wir befinden uns in den 1820er Jahren: Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) ist ein berühmter Forscher und Abenteurer, wieder einmal zieht er durch die USA. Als er von einem Bären attackiert und übel zugerichtet wird, wird er von seinen Jagdbegleitern für tot gehalten und ohne Waffen und Ausrüstung zurückgelassen. Doch Glass lebt, wenn auch mehr schlecht als recht – und kämpft sich schwer verwundet durch die Wildnis und ins Leben zurück. Sein Antrieb: Rache! Ein packendes Survival-Drama, in dem die Natur selbst die Hauptrolle spielt und den Darwinismus zur Kunstform erhebt.

Preisregen: 92 Auszeichnungen insgesamt, darunter drei Oscars – unter anderem für "Beste Regie" und den langersehnten Hauptdarsteller-Academy-Award für Leo.

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"Schindlers Liste" (1993)

Basierend auf wahren Ereignissen: Während des Zweiten Weltkrieges wird der deutsche Industrielle Oskar Schindler (Liam Neeson) Zeuge von der Verfolgung von Juden und Jüdinnen durch die Nazis. Daraufhin riskiert er all sein Vermögen und das eigene Leben, um 1200 Juden und Jüdinnen vor dem KZ und somit vor dem sicheren Tod zu bewahren. Das zeitlose Meisterwerk von Steven Spielberg zählt zu den besten Filmen aller Zeiten und ist ein immerwährendes Manifest an die Menschlichkeit und die Nächstenliebe.

Preisregen: 91 Preise insgesamt, darunter sieben Oscars – unter anderem für "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Beste Kamera". Zudem wurden dem Film zahlreiche Orden verliehen.

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Three Billboards Outside Ebbing, Missouri (2017)

Mildred Hayes (Frances McDormand) ist wütend: Ihre Tochter wurde vergewaltigt und ermordet, doch die Polizei tut nicht wirklich viel, um den Fall aufzuklären. Also nimmt sie die Sache selbst in die Hand – wenn auch auf andere Weise, als man es erwarten würde: Um die hiesige Polizei unter Druck zu setzen, stellt sie drei Plakattafeln ("Billboards") mit provokanten Sprüchen an der Stadtgrenze auf. Als sich der stellvertretende Sheriff (Sam Rockwell), ein unreifes Muttersöhnchen mit Neigung zur Gewalt, einmischt, eskaliert die Lage ...

Eine kompromisslose Gesellschafts- als auch Charakterstudie, mutig gegen den Strich gebürstet und bitterböse.

Preisregen: Insgesamt 131 Auszeichnungen, darunter zwei Oscars in den Kategorien "Beste Hauptdarstellerin" und "Bester Nebendarsteller" (Rockwell).

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Roma (2018)

Alfonso Cuaróns Filmdrama erzählt von einem aufregenden Jahr im Leben einer Mittelklassefamilie aus Mexiko-Stadt in den frühen 1970er-Jahren. Im Fokus steht Cleo, eine junge Hausangestellte bei einer wohlhabenden Weißen Mittelstandsfamilie. Auf den ersten Blick scheint alles idyllisch zu sein, doch sowohl innerfamiliäre als auch politische Vorfälle lassen das Leben von Cleo und ihrem sozialen Umfeld aus der Bahn geraten ... In eleganten Schwarz-Weiß-Bildern verarbeitet der Regisseur seine eigene Kindheit. Traumabewältigung und Liebesbrief zugleich.

Preisregen: 246 Auszeichnungen, darunter drei Oscars: "Beste Regie", "Bester fremdsprachiger Film" und "Beste Kamera". 

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Django Unchained (2012)

Angesiedelt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg, erzählt Regisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino die Geschichte vom Sklaven Django (Jamie Foxx), dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu führt, dass er mit dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) zusammenarbeitet, um seine Frau (Kerry Washington) vor dem brutalen Plantagenbesitzer Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) zu retten. Eine blutige Western-Oper mit schwarzem Humor und satirischer Historien-Auseinandersetzung. Typisch Tarantino eben.

Preisregen: Insgesamt 58 Preise, darunter gab's zwei Oscars für "Bestes Originaldrehbuch" (Tarantino) und "Bester Nebendarsteller" (Waltz). Es ist der zweite Academy Award für dem Austro-Export, erneut unter der Regie Tarantinos.

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Forrest Gump (1994)

Forrest Gump (in der Rolle seines Lebens: Tom Hanks) macht sich auf in die Welt, um diese zu erobern – und das, obwohl er geistig beeinträchtigt ist. Seine Mutter (Sally Field) aber glaubt unbeirrt an ihn. Also wird Forrest trotz schwieriger Voraussetzungen Teil unzähliger historischer Ereignisse: Zum Beispiel bringt er Elvis das Tanzen bei, wird zum Football-Star und Millionär und schüttelt Präsidenten die Hand. Doch reicht all das, um die große Liebe seines Lebens (Robin Wright) zu erobern? Ein sowohl filmischer als auch humanistischer Meilenstein mit einem Protagonisten, der zum Synonym des Amerikanischen Traums wurde.

Preisregen: Insgesamt 50 Preise, darunter sechs Oscars – zum Beispiel für "Bester Film", "Bester Hauptdarsteller", "Beste Regie" und "Bestes adaptiertes Drehbuch".

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Gandhi (1982)

Mohandas Gandhi (Ben Kingsley) arbeitet 1983 in Südafrika als Rechtsanwalt, als er Opfer der damals vorherrschenden Apartheitspolitik wird – und sein historisches Schicksal (aber auch jenes von Indien) ist besiegelt: Fortan setzt sich Gandhi für die Rechte der in Südafrika lebenden InderInnen ein, wobei er Gewalt stets strikt ablehnt. Dafür setzte er den Hungerstreik als einer der ersten als politische Waffe ein. Gandhi wird zum weltweiten Aushängeschild des Pazifismus. Ein monumental-gigantisches und betont ruhiges Biopic, eingebettet in wunderschönen Bildern. 

Preisregen: 35 Auszeichnungen, darunter sagenhafte acht Oscars (unter anderem für "Bester Film", "Bester Hauptdarsteller", "Beste Regie" und "Bestes Originaldrehbuch").

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Mad Max: Fury Road (2015)

Ein apokalyptischer Action-Kracher, dessen Handlung in den entlegensten Winkeln unseres Planeten, genauer in einer kargen Wüstenlandschaft, angesiedelt ist, in der die meisten Menschen wie Wahnsinnige rücksichtslos für das Lebensnotwendige kämpfen. Mittendrin: Die zwei RebellInnen Mad Max (Tom Hardy) und Furiosa (Charlize Theron), die auf der Flucht vor dem Warlord Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) sind. Eine spektakuläre, blutgetränkte und unvergleichliche Verfolgungsjagd beginnt ...

Wahnwitzig, verstörend, PS-stark und erfreulich feministisch: ein Schlacht-Epos der XL-Klasse.

Preisregen: Insgesamt 245 Auszeichnungen, darunter sechs Oscars (unter anderem: "Bestes Szenenbild", "Bestes Make-up" und "Bestes Kostümdesign").

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