Stanley Weber

Im frühen 18. Jahrhundert folgt dem französischen König Louis XIV, genannt der Sonnenkönig, sein gerade einmal fünfjähriger Neffe auf den Thron. Der zunächst vom Volk geliebte, weil mit Hoffnung auf Reform in Verbindung gebrachte Jüngling entwickelt sich jedoch als Erwachsener zum introvertierten Grübler, den die Staatsgeschäfte weit weniger zu interessieren scheinen als seine zahllosen Mätressen. Als er die Madame Pompadour gar zu seiner Beraterin erhebt und zugleich die Eliten weiter entmündigt, regt sich offener Widerstand.

Pilgrimage beginnt im Irland des 13. Jahrhundert: Obwohl das Reisen in diesen Zeiten keinesfalls sicher ist, verlassen ein paar Möche ihr Kloster in Irland. Ihre Aufgabe ist es, auf einer Pilgerreise bis nach Italien zu gelangen. Doch der lange Weg dient, wie bei so vielen anderen Gläubigen, nicht nur der Festigung ihrer Bindung zu Gott und Kirche oder einer Sündenvergebung, sondern hat noch ein anderes Ziel: Die Gottesmänner haben nämlich ein wertvolles Gut im Gepäck. In Rom sollen sie das allerheiligste Relikt ihres Klosters abliefern. Während ihrer gemeinsamen Reise haben die Mönche mit einer Vielzahl an Gefahren zu kämpfen. Aber während es zunächst ihr fester Glaube ist, der sie zusammenhält, wird dieser mit den zurückgelegten Kilometern auch zunehmend zu dem Faktor, der die Gruppe zu zerreißen droht.

Verkannt und ungeliebt - so fühlte sich Violette Leduc, unehelich geboren. Aber sie hat den Mut, über intimste Gefühle und Erlebnisse zu schreiben - so stark, leidenschaftlich und poetisch wie keine Frau zuvor. 1945 begegnet sie Simone de Beauvoir und überreicht ihr den ersten Roman, der das Verhältnis zur ablehnenden Mutter behandelt. Simone ist hingerissen und beschließt, Violettes Karriere nach Kräften zu fördern. Damit beginnt eine lebenslange tiefe Freundschaft, getragen von Violettes unbändigem Durst nach Liebe und Selbstbefreiung durchs Schreiben und Simones unerschütterlicher Überzeugung, das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau in ihren Händen zu halten ...

Nach Jahren in der Sklaverei kehrt ein normannischer Prinz zurück in seine Heimat und muss erfahren, dass sein Vater ermordet wurde. Der Täter ist niemand anderes als sein eigener Onkel. Auf Rache schwörend, baut er daraufhin hin eine eigene kleine Armee auf, die ihm auf seinem unerbitterlichen Rachefeldzug den Sieg bringen soll. Doch welche Opfer ist er bereit zu geben, um seine eigene Genugtuung zu bekommen?

Bremen, 1900: Die 24-jährige Paula Becker ist fest dazu entschlossen, einmal eine große Malerin zu werden. In einer Zeit, in der kaum jemand einer Frau ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben zutraut, wird das kein leichtes Unterfangen – selbst ihr eigener Vater Carl möchte ihr das ausreden. Doch Paula macht unbeirrt weiter und zieht schließlich nach Worpswede. Das Dorf ist schon seit zehn Jahren als Künstlerkolonie berühmt und damit der ideale Ort für Paula, als Malerin zu reifen. Schon bald lernt sie einige ihrer Kollegen kennen, darunter die Bildhauerin Clara Westhoff, den Dichter Rainer Maria Rilke und schließlich Otto Modersohn. Langsam aber sicher kommen sich Paula und Otto, Witwer und Vater einer kleinen Tochter, immer näher. Doch das gemeinsame Leben als Künstlerpaar bringt jede Menge Herausforderungen, die aber Paula erst zu wahrer Größe verhelfen.

Nachdem sie in einem verheerenden Feuer neben Teilen der Haut auch ihre Erinnerung verloren hat, erwacht Michelle in einem Krankenhaus und ist erfreut, dass es ihre offenbar schwerreiche Familie weder an medizinischer noch psychologischer Unterstützung fehlen lässt. Je mehr sie sich jedoch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt und die letzten Monate in Gesellschaft der offenbar tragisch verstorbenen besten Freundin rekonstruiert, desto mehr beginnt sie an den offiziellen Versionen des Unfallhergangs zu zweifeln.

Thérèse

— Thérèse Desqueyroux

Eher aus praktischen und philosophischen Erwägungen als aus Liebe geht die nicht mehr ganz taufrische Therese, Tochter aus bürgerlich-linksintellektuellem Hause, eine Ehe ein mit dem charmanten und durchaus fortschrittlich eingestellten Forstbesitzer Bernard ein. Doch schon bald muss sie erkennen, dass sie kein erfüllendes Abenteuer, sondern ein ziemlich eintöniges und vorhersehbares Provinzdasein an der Seite eines Biedermanns gewählt hat. Als der lebensgefährlich erkrankt, gerät Therese in Verdacht.

Eine mysteriöse Insel, von Kelten bewohnt, von kriegerischen Frauen und mächtigen Druiden regiert und wild. Dieses Gebiet soll römische Provinz werden. 43 n. Chr. marschieren Legionen unter Führung von Aulus Plautius im Süden des Landes ein, um ihren Einfluss gen Norden auszuweiten und bis ins Herz der Region vorzustoßen. Für den Kampf gegen die Römer schließen sich die keltischen Erzrivalinnen Kerra und Königin Antedia zusammen. Die geheimnisvollen Einwohner beschwören zur Unterstützung mächtige Kräfte aus der Unterwelt. Mystische Schlachten bahnen sich an.

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