Lászlo Melis

Underdog

— Fehér Isten

Hagen ist ein prächtiger, treuer Hund und mit der jungen Lili hat er ein tolles Frauchen. Aber als das Mädchen zu seinem Vater Daniel muss, während ihre Mutter Mutter Elza auf Geschäftsreise ist, beginnt für Hagen ein Martyrium – er ist ein Mischling und für diese Art müssen Halter seit neuestem eine hohe Steuer zahlen, sodass der Hund auf Bestreben des Vaters ausgesetzt wird. Fortan muss sich das Tier alleine durchs Leben schlagen. Hagen flüchtet vor Hundefängern, wird von einem Bettler verkauft, landet bei einem brutalen Kampfhundtrainer und kommt schließlich ins Tierheim. Hier beschließt er, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die ihm und seinen Artgenossen böse mitgespielt haben. Deswegen zettelt der entschlossene Hund einen Aufstand gegen die Menschen an, der ohne Erbarmen geführt wird. Währenddessen macht Lili sich auf den Weg, Hagen zu finden, immer im Glauben, dass Liebe alle Schwierigkeiten überwinden kann…

Die Geschicht eines Mädchens, das in Budapest vor dem Ersten Weltkrieg zu einer starken, furchtlosen Frau heranwächst.

Regisseur László Nemes zeigt uns in seinem mit dem Golden Globe ausgezeichneten Erstlingswerk eine neue, ganz intime Perspektive auf den Holocaust.

Auf den ersten Blick ist Tibor Malkáv ein gewöhnlicher Mittdreißiger mit ernsthaften Kommunikationsschwierigkeiten. Er ist eine genaue und stille Person. Obwohl er nicht wirklich reich ist, kann er sich alles leisten, was er möchte. Er ist von seinem Job nicht finanziell abhängig, doch ist er gerne forensischer Pathologe.

Zwei Frauen wollen sich an einem Mann rächern, der sie beide um den Finger gewickelt hat.

Die Chronik einer ungarischen Familie über fast einhundert Jahre hinweg, erzählt in Anekdoten und Fragmenten.