Jonas Nay

Tausend Zeilen

— Tausend Zeilen

Bully Herbig verfilmt den Fak-News-Skandal von 2018, in den der Spiegel-Journalist Claas Relotius verwickelt war.

Simon hat einen Vater, der sich seltsam verhält: der Mann (Tobias Moretti) leidet an Schizophrenie und macht durch seine Krankheit das Familienleben unberechenbar.

Im Sommer 1943 ist Ostpolen von Deutschland besetzt, die Sicherheitspolizei für die Kontrolle der polnischen Bevölkerung zuständig. Vier Teenager erleben die Grausamkeiten des Krieges – und die Schönheit zwischenmenschlicher Gefühle. Romek (Filip Piotrowicz), Heizer auf einer Rangierlok, möchte Lokomotivführer werden. Und er möchte Franka (Urszula Bogucka) für sich gewinnen, die als Küchenhilfe im deutschen Gendarmerieposten arbeitet. Franka wiederum ist in den jungen Deutschen Guido (Jonas Nay) verliebt. Er wurde wegen des Hörens entarteter Musik in das polnische Dorf strafversetzt und hat nun die Aufgabe, die Bahnstrecke zu sichern sowie Flüchtlinge und Partisanen aufzuspüren. Der Krieg ist weit weg, solange Romek, Franka und Guido zu dritt sind. Doch dann findet Romek die verletzte Bunia (Maria Semotiuk), eine Jüdin. Er beschließt, dem Mädchen zu helfen…

Jakob ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in den Wirren der Pubertät. Er filmt alles mit seiner Videokamera, was ihn gerade bewegt, und liebt ungewöhnliche Fotos. Seine Eltern Claas und Irina wissen wenig von ihm, zu sehr sind sie mit sich selbst beschäftigt. Sie stecken in einer Ehekrise – beinahe täglich wird Jakob Zeuge eines Streits. Als Jakobs Mutter ihm eröffnet, dass sie sich von Claas trennen und ausziehen wird, zieht er sich noch mehr in sich zurück.

Wir sind jung. Wir sind stark.

— Wir sind jung. Wir sind stark.

Rostock-Lichtenhagen 1992. In einer verödeten Wohnsiedlung hängen die Jugendlichen herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Tagsüber gelangweilt, harren sie der Nächte, um gegen Polizei und Ausländer zu randalieren. Auch Stefan, Sohn eines Lokalpolitikers, streift mit seiner Clique ziellos durch die Gegend. Ohne Job und eine Aufgabe finden die Freunde immer nur sich selbst als Ziel kleinerer und großer Grausamkeiten. Liebe ist austauschbar, Freundschaft und Loyalität sind nur Beiwerk einer aufgesetzten Ideologie. Auch Lien lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in der Siedlung, dem „Sonnenblumenhaus“, das von Vietnamesen bewohnt wird. Sie glaubt in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben und will auch nach der Wende bleiben. Ihr Bruder dagegen plant die Rückkehr, weil er angesichts wachsenden Anfeindungen um die Zukunft seiner Familie fürchtet. Es ist der 24. August als die Geschichten dieser Menschen zusammentreffen: Der Mob hat sich vor dem Sonnenblumenhaus versammelt.

Hirngespinster

— Hirngespinster

Der 22-jährige Simon Dallinger ist künstlerisch begabt und hat vor einigen Jahren das Abitur gemacht. Aber statt hinaus in die weite Welt zu gehen, ist er bei seinem Job als Schulbusfahrer hängen geblieben. Simons Vater Hans, früher ein gefeierter Architekt, ist an Schizophrenie erkrankt und hält die Familie immer wieder mit heiklen Aktionen in Atem. Seine Mutter Elli hat die Ernährerrolle übernommen und arbeitet oft bis spät in die Nacht. Es ist Simon, der den Haushalt schmeißt und sich liebevoll um seine kleine Schwester Maja kümmert. All dies wäre anders, so glaubt Simon, wenn sein Vater endlich einsähe, dass er krank ist und sich behandeln lassen würde.

Nur ein Augenblick

— Nur ein Augenblick

Der junge Syrer Karim und seine schwangere Freundin Lilly leben in Hamburg ein sorgenfreies Studentenleben. Als Karims Bruder Yassir in Syrien in ein Foltergefängnis verschleppt wird, beschließt Karim, ihn zu retten. Ein Teufelskreis der Gewalt beginnt…

Deutsch, deutscher, König von Deutschland. Statt Zepter und Nerz gibt es jedoch für Thomas Müller nur Schnitzel zum Fußball. Er ist der duchtschnittlichste aller Deutschen, das langweiligste Weißbrot im Lidl-Regal. Auch sonst geht es ihm eher mittelmäßig: Die Ehe mit Sabine ist genauso hin wie sein Job und sein Verhältnis zu seinem Sohn Alexander. Da trifft es sich recht, dass der clevere Unternehmer Stefan Schmidt einen genialen Plan entwickelt: Das, was der durchschnittlichste Deutsche will, dass spiegelt das ganze Volk wieder. Plötzlich sind die urdurchschnittlichen Wünsche und Sorgen von Thomas Müller der Mittelpunkt des Interesses.

Basierend auf der deutsch-deutschen Geschichte des Jahres 1983 – des Jahres, in dem die Welt an den Rand einer nuklearen Katastrophe geriet. Vor diesem Hintergrund schickt die Stasi einen jungen Spion als West-Agenten in die BRD. Zwischen Friedensdemos, NATO-Manövern und Neuer Deutscher Welle gerät er in den Strudel der Geheimdienste, und wird im eskalierenden Streit der beiden deutschen Staaten zum Zünglein an der Waage.

Jonas Nay | film.atMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat