Gerry Fisher

Dr. John Marlowe muss unter Zwang den Diktator eines totalitären Regimes operieren. Sein prominenter Patient überlebt den Eingriff jedoch nicht. Der amerikanische Arzt wird dafür verantwortlich gemacht und soll sterben…

Nach dem Erfolg seiner stilsicheren Vampirismus-Modernisierung Les Lèvres rouges wagte sich Harry Kümel an ein (Größen-)Wahnsinnsprojekt: die Verfilmung des Zentralwerks von Belgiens bedeutendstem Phantasten Jean Ray - eines unkonventionellen Gespensterhausromans mit einer Fülle an okkulten, theologischen und mythologischen Betrachtungen.

Creasy, ausgebrannter Ex-Cia-Mann und zynischer Einzelkämpfer. Sein Geschäft ist Gewalt, Terror und Tod. Seine Nächte sind ein einziger Alptraum: Er kann die unschuldigen Kinder nicht vergessen - Bomben libanesischer Terroristen haben sie zerrissen! Sein neuer Job: Leibwächter der 12jährigen Samantha, Tochter steinreicher Italiener. Beide, Sam und Creasy, sind verschlossen und kontaktarm, erst langsam entwickelt sich eine Beziehung. Doch, was Creasy verhindern sollte, passiert: Sam wird entführt, er landet im Krankenhaus. Noch schwer verletzt macht er sich an die Arbeit das Mädchen zu finden und die Entführer zu vernichten...

Nach einem Ausflug kehrt die blinde Sarah auf das Anwesen ihres Onkels zurück. Sie spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ihr Gefühl bestätigt sich: In dem Haus treibt sich ein unheimlicher Mörder herum, der bereits mehrere Menschen auf dem Gewissen hat. Die junge Frau hat keine Wahl – wenn sie überleben will, muss sie den Psychopathen trotz ihres Handicaps überlisten. Ein nervenaufreibendes Katz- und Mausspiel nimmt seinen Lauf.

Paris im Jahre 1942. Der egoistische, abgebrühte Kunst- und Antiquitätenhändler Robert Klein ist ein eiskalter Geschäftsmann. Da die französische Hauptstadt von den deutschen Truppen besetzt ist, nutzt er die Gunst der Stunde und beutet die verunsicherte, übrig gebliebene jüdische Bevölkerung aus, wo es nur geht. Die in finanzielle Not geratenen Unterdrückten wenden sich an ihn, um ihr Hab und Gut noch für ein bisschen Geld zu versetzen, welches sie so dringend zum Überleben brauchen. Profitgierig kauft Klein den Juden das Eigentum zu einem Spottpreis ab, um selbst damit zu verdienen. Als sein Name eines Tages in der Abonnentenliste einer jüdischen Zeitung erscheint, gerät der Händler in den Fokus der Nazischergen. Ab diesem Zeitpunkt bekommt Klein die ganze grausame Macht des totalitären Regimes zu spüren.