Ennio Fantastichini

Eine köstliche Komödie über Pasta und andere Leidenschaften und darüber, dass jeder Moment richtig ist, um damit zu beginnen, glücklich zu sein.

Venedig, 1944: Max ist ein jüdischer Student und wird von den Nazis in Gefangenschaft genommen. Seine Verlobte, Hélène, gibt vor, ebenfalls Jüdin zu sein, damit sie zusammenbleiben können. Nun werden sie nach Polen deportiert – im Zug können sie noch heiraten und es gelingt ihnen sogar die Flucht. Doch dann nimmt die Gestapo ihre Spur auf. Hélène wird von ihrem Geliebten getrennt und muss unter der Aufsicht des sadistischen Offiziers Köller im Konzentrationslager Höllenqualen erleiden. Als Max von ihrem Tod erfährt, sinnt er auf Rache – und schließt sich 16 Jahre später mit Nazi-Jäger Simon Wiesenthal zusammen.

Wir sind in Rom. Die Clique des schwulen Traumpaares Lorenzo und Davide trifft sich zum gemeinsamen Abendessen, es wird getanzt, gelacht und geredet... Doch der ausgelassene Abend steht unter keinem guten Stern, als Davides junger Liebhaber Lorenzo unvermittelt zusammenbricht. Einfach so. Alle stehen unter Schock. Im bleichen Licht des Krankenhausflures wird schnell klar, was geschieht, wenn Freundschaften auf solch eine harte Probe gestellt werden! Weltbilder wanken, Fassaden bröckeln, eine heimliche Affäre kommt ans Tageslicht und Lebenslügen werden entlarvt. Männer beginnen plötzlich, über lange begrabene Gefühle zu reden während sich die Frauen alle Mühe geben, ihre Geheimnisse zu verbergen. Doch auch – oder gerade – Zeiten größter Trauer bieten die Chance auf ein neu geordnetes‚ Weiterleben danach. So kann auch Lorenzos Vater, der seinen schwulen Sohn einst verstieß, nun endlich Frieden mit Lorenzo – und sich selbst – schließen.

Inspiriert von Eduardo de Filippos genialem Theaterstück „Die Kunst der Komödie“ (und natürlich von Shakespeares „Sturm“) handelt dieser vielschichtige, aber leichthändig inszenierte Sommerfilm vom Theater und vom richtigen Leben,

Liebe und Leidenschaft und die Verrückung der Geschlechterordnung unter sizilianischer Sonne mit einem mitreißenden Soundtrack von Gianna Nannini.

Eine unterhaltsame Action-Komödie mit tollen Schauspielern und einem guten Schuss Noir-Atmosphäre.

The Music of Silence

— La musica del silenzio

1958, ein kleines Dorf in der Toskana. Behütet und geliebt wächst Amos Bardi (Toby Sebastian) auf dem Hof seiner Eltern auf. Eines Tages entdecken Amos’ Eltern, dass ihr Sohn an einer seltenen Augenkrankheit leidet, die seine Sehfähigkeit zunehmend einschränkt. Nach zahlreichen erfolglosen Operationen steht es fest: Amos ist nahezu blind und muss auf ein Internat für sehbehinderte Kinder. Dabei werden seine Familie und die Musik zu seinen treusten Begleitern. Selbst als Amos nach einem Sportunfall komplett erblindet, gibt er nicht auf. Angetrieben von seiner unendlichen Begeisterung für die Musik und mit der Unterstützung seines Maestros (Antonio Banderas), beginnt er eine beispiellose Karriere. Bis zu dem Tag, an dem er als „Ersatz“ von Luciano Pavarotti an der Seite des italienischen Superstars Zucchero auftreten soll. Ein Tag, der alles verändern wird ...

Von den Engländern im Exil festgesetzt, von ehemaligen Getreuen verraten und verkauft und vor der Welt als Größenwahnsinniger lächerlich gemacht, verbringt Napoléon Bonaparte 1816 seine letzten Tage auf der Atlantikinsel St. Helena. Hier erzählt der ehemals mächtigste Mann der bekannten Welt, gefürchteter Feldherr und selbstgekrönter Kaiser, der 14-jährigen Betzy die Geschichte seines Lebens. Eine unglaubliche Geschichte vom Aufstieg eines jungen unbedeutenden korsischen Soldaten zum Herrscher über den europäischen Kontinent, von Feldzügen und politischen Intrigen, von großen Liebschaften und verhängnisvollen Affären, von glorreichen Siegen und vernichtenden Niederlagen. Es ist eine atemberaubende Geschichte, die die Welt für immer veränderte...