Brendan Coyle

Sein Gedicht „The Raven“ machte ihn berühmt, doch von seinem Ruhm allein kann der Schriftsteller Edgar Allan Poe nicht leben. Einst gefeiert, dann von der Öffentlichkeit geschmäht, muss er sich seinen Lebensunterhalt als Kritiker verdienen. Doch seine Vergangenheit scheint ihn einzuholen, als Detective Emmett Field ihn darauf hinweist, dass die geheimnisvolle Mordserie, die Baltimore im Jahr 1849 heimsucht, erstaunliche Parallelen zu seinem Romanen aufweist. Offensichtlich nutzt ein Serienmörder Poes alte Geschichten als Vorbild für sein Treiben. Um weitere Morde zu verhindern, begeben sich Poe und Detective Field gemeinsam auf die Suche und versuchen dem Mörder beim nächsten Mal einen Schritt voraus zu sein …

Der Ingenieur Richie vermisst als Kartograph die nordirische Grenzregion, in der es früher erbitterte Kämpfe zwischen Protestanten und Katholiken gab.

1955 wächst die kleine Christina in Armut in Dublin auf. Nachdem ihre Mutter stirbt, schafft ihr alkoholkranker Vater es nicht, die Familie zusammenzuhalten, was aber Christinas Enthusiasmus nicht dämpft. Sie ist ein fröhliches Kind, das den Traum hat, Sängerin zu werden. Schließlich wird sie in die Obhut von Nonnen in Galway gegeben. Bis 1989 soll sich ihr Leben jedoch gänzlich verändern. Vierzehn Jahre nach dem Vietnamkrieg reist Christina Noble nach Ho Chi Minh City . Berührt vom Leid zahlreicher obdachloser und verwaister Kinder in den Straßen fasst die Irin den noblen Entschluss, sich für die Schwachen und Armen der Gesellschaft einzusetzen. Mit ihrem Engagement verändert sie schließlich nicht nur das Schicksal tausender Menschen, sondern verarbeitet gleichzeitig auch ihre eigene Vergangenheit...

Der Veteran Jack Starks leidet unter Amnesie und kehrt eines Tages nach Vermont, seiner Heimatstadt, zurück. Kaum dort angekommen, landet er in der Irrenanstalt, da er des Mordes angeklagt wird. Der zuständige Doktor verabreicht ihm jeden Abend Drogen, steckt ihn in eine Zwangsjacke und sperrt ihn in eine Leichenhalle. Durch diesen Prozess kann Starks in die Zukunft reisen und erfährt, dass er in naher Zukunft sterben wird. Da er nicht weiß, wer ihn wie tötet, muss er schnell herausfinden, wie er sein Schicksal ändern kann. In der Zukunft lernt er Jackie kennen, die ihm bei seiner Suche zur Seite steht. Während der Suche kommen sie sich selbst und der Wahrheit immer näher...

Nach dem Tod ihrer Mutter beginnt eine junge Frau, Fragen über die Familiengeschichte, die Mutter und sich selbst zu stellen. Dabei entdeckt sie, dass ihre Mutter ihr viele Lügen erzählt hat. Sie macht sich daran, der Wahrheit auf den Grund zu gehen – auch, wenn es sie ihre eigene Identität kosten könnte.

Downton Abbey

— Downton Abbey

Wenn die Sonne hinter dem herrschaftlichen Anwesen von "Downton Abbey" aufgeht, das Schloss als monumentaler Beweis der englischen Aristokratie im Morgenlicht erstrahlt, sieht es so aus, als würde sich das auch in 1000 Jahren nicht ändern. "Downton Abbey" ist die Heimat der Familie Crawley, aus ihren Reihen entstammt seit 1772 der "Earl of Grantham". Aber mit der Nachricht vom Untergang der Titanic beginnt sowohl für die Crawleys als auch für ihre Dienerschaft die Zeit der Veränderung.

England im ausgehenden 19. Jahrhunderts. Seit jeher sind die Bewohner des Dorfes Lark Rise und des Städchens Candleford nicht besonders gut aufeinander zu sprechen. Während Lark Rise eher vom einfachen Volk mit wenig Geld bewohnt wird, ist in Candleford ein gewisser Wohlstand mit Blick in die Zukunft nicht von der Hand zu weisen. Die 16jährige Laura Timmins zieht von Lark Rise nach Candleford, um hier im Postamt der unabhängigen und emanzipierten Dorcas Lane zu arbeiten. Dabei erkennt sie die Unterschiede zwischen den beiden Dörfern und steht fortan zwischen allen Fronten... Dies ist der Ausgangspunkt für viele spannende und unterhaltsame Geschichten, die mit viel Liebe zum Detail und seinen Charakteren von der BBC in Szene gesetzt wurden. Diese Verfilmung basiert auf der Trilogie von Flora Thompson, bestehend aus "Lark Rise" (1943), "Over To Candleford" (1941) und "Candleword Green" (1943).

North & South

— North & South

Der Film spielt um 1850 im viktorianischen England vor dem Hintergrund der Industriellen Revolution. Während dieser Zeit verlor der vorwiegend südenglische Landadel, der von den Einkünften seiner Güter und Grundstücke lebte, an gesellschaftlicher Bedeutung, während der „Industrieadel“, die reich gewordenen Fabrikbesitzer aus Nordengland, zunehmend zahlreicher und politisch einflussreicher wurde. Der Film schildert das Aufkommen der ersten Gewerkschaften mit einiger Sympathie, folgt aber Gaskells konservativer bzw. reformistischer Perspektive und predigt die Versöhnung der Klassengegensätze. Kooperativen, nicht Gewerkschaften, Kooperation, nicht Konfrontation werden als die Lösung der brennenden sozialen Probleme präsentiert.