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Serien-News
05/18/2020

Wiedersehen mit Anson Mount in neuer "Star Trek"-Serie

"Star Trek: Strange New Worlds" spielt auf dem Raumschiff Enterprise als dort Captain Pike noch das Sagen hatte.

von Erwin Schotzger

"Star Trek: Strange New Worlds" ist offiziell vom US-Sender CBS als dritte "Star Trek"-Serie unter der Ägide von Alex Kurtzman nach "Star Trek: Discovery" und "Star Trek: Picard" bestätigt worden. In der neuen Serie wird es ein Wiedersehen mit Anson Mount als Captain Christopher Pike geben. Auch Ethan Peck wird wieder seine Rolle als Mr. Spock übernehmen. Rebecca Romijn spielt wieder Nummer eins (Number One), die erste Offizierin unter Captain Pike. Die neue TV-Serie folgt den Abenteuern des Raumschiffes Enterprise rund 10 Jahre bevor Captain James T. Kirk das Kommando auf dem Flaggschiff der Sternenflotte übernommen hat.

Hier ist die offizielle Video-Ankündigung der neuen Serie durch die drei Hauptdarsteller:

 

Neue Serie von Franchise-Chef Alex Kurtzman

Das "Star Trek"-Franchise gehört dem Konzern ViacomCBS, zu dem der Fernsehsender CBS und dessen Streamingservice CBS All-Access sowie das Hollywood-Studio Paramount Pictures gehören. Die neuen "Star Trek"-Serien laufen in den USA exklusiv bei CBS All-Access und werden unter der Ägide von Franchise-Chef Alex Kurtzman entwickelt.

Kurtzman ist für die beiden "Star Trek"-Serien "Discovery" und "Picard" verantwortlich, die beide – trotz guter Ansätze und vor allem visueller Modernisierung – letztendlich erzählerisch enttäuscht haben. Kommerziell dürften die Serien aber für CBS durchaus erfolgreich sein. Kein Wunder, immerhin gibt es eine große und treue Fan-Community.

Das Beste aus "Star Trek: Discovery"?

Tatsächlich war Anson Mount als Captain Pike der Lichtblick der zweiten Staffel von "Star Trek: Discovery". Kaum war er auf der Brücke, kam auch schon klassisches "Star Trek"-Feeling auf – was bei eine Prequel-Serie, die chronologisch etwa zehn Jahre vor der Originalserie mit Captain Kirk und seiner Crew spielt, ja nicht so falsch sein kann. Weniger überzeugend war da schon der Hipster-Spock, der eher an eine vulkanische Version von Conchita Wurst erinnerte. Aber auch Spock wurde offenbar zum Fan-Favoriten der zweiten Staffel von "Star Trek: Discovery".

Bei "Star Trek: Strange New Worlds" handelt es sich wieder um eine Prequel-Serie. Die Handlung wird also wieder durch den bestehenden Serien-Kanon in ein relativ enges Korsett gezwängt. Denn Trekkies nehmen die Kontinuität sehr ernst. Widersprüche zu Ereignissen in vergangenen Serien werden nur geduldet, wenn sie kreativ hergeleitet und plausibel erklärt werden (Retroactive Continuity). Auch visuell ist eine Prequel-Serie eine echte Herausforderung. Denn das Design soll zwar modernisiert werden, aber gleichzeitig auch an die alte Serie erinnern.

Einen konkreten Starttermin von "Star Trek: Strange New Worlds" beim US-Streamingservice CBS All-Access gibt es noch nicht.