© APA/AFP/JEAN-BAPTISTE LACROIX

News
11/24/2020

Ari Aster will Joaquin Phoenix für seinen vierstündigen Horrorfilm

Der "Hereditary"-Regisseur plant ein neues Filmprojekt über einen von Ängsten geplagten Mann

von Franco Schedl

Kann Joaquin Phoenix seine "Joker"-Rolle noch toppen? Mit Ari Aster als Regisseur scheint alles möglich. Aster hat sich mit beklemmenden Horrorfilmen wie "Hereditary" und "Midsommar" einen Namen als Spezialist für subtilen Horror und Psychothriller gemacht. Von der Indie-Produktionsfirma A24 hat Aster nun die Budgetfreigabe für ein weiteres Werk erhalten – und er plant Großes: Volle vier Stunden soll seine Grusel-Komödie "Beau is Afraid" dauern. Mit Phoenix als Wunschbesetzung. 

Im Zentrum steht dabei ein Mann, der von seinen Ängsten heimgesucht wird. Nach dem Tod seiner Mutter bricht er zu einer Reise auf, enthüllt Geheimnisse, die seine Vergangenheit betreffen, und wird mit immer neuen übernatürlichen Gefahren konfrontiert.  Laut Jacob Fisher von "Discussing Film" ergeben sich dadurch "absolut verrückte Situationen".

 

Als Keimzelle für das aktuelle Filmprojekt diente wohl Asters Kurzfilm "Beau" aus dem Jahr 2011, in dem es ebenfalls um einen Mann geht, der sich mit allerlei beängstigenden Ereignissen konfrontiert sieht.

Nun muss Aster allerdings noch den vielbeschäftigten Phoenix zur Mitwirkung an dem geplanten Film bewegen. Da der Oscar-Preisträger aber nie vor neuen Herausforderungen zurückschreckt und das Skript reichlich ungewöhnlich klingt, wäre es bestimmt ein perfekter Auftritt für ihn.

 

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Nach seinem Erstling "Hereditary" liefert Ari Aster nun als düsteres Kinomärchen eine "Wicker Man"-Hommage ab.