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Streaming-Tipps
04/01/2020

Abgesagte Kinostarts und Heimkino-Premieren als teure Alternative

Wann die Kinos nach der Coronavirus-Krise wieder aufsperren, ist ungewiss, doch die Heimkino-Premiere brandaktueller Kinofilme ist ein teurer Spaß.

von Erwin Schotzger

James Bond war der Erste, dann folgten Mulan und die New Mutants. Nun geben sich auch die Ghostbusters und Morbius dem Coronavirus geschlagen. Wann die Kinos wieder aufsperren, bleibt ungewiss. Die Verschiebung von geplanten Kinostarts steht ebenso auf der Tagesordnung wie die Absage anderer Kultur-Events. Denn gerade Hollywood-Blockbuster sind von guten Ausgangsvoraussetzungen abhängig, um die hohen Produktions- und Marketingkosten wieder einzuspielen.

 

 

Sony verschiebt "Morbius" und "Ghostbusters" auf 2021

Die Coronavirus-Krise hat die USA erreicht. Daher beginnen nun auch Hollywood-Studios damit, die Kinostarts im Sommer im Kalender nach hinten zu verschieben oder gleich auf Nummer sicher zu gehen – und den Kinostart erst im nächsten Jahr anzusetzen. Genau das ist jetzt auch mit den beiden Filmen von Sony Pictures passiert:

Morbius

Der Spin-Off aus dem Spider-Man-Universum von Sony Pictures wird verschoben. Jared Leto wird sich als Wissenschaftler Michael Morbius auf der Suche nach einem Heilmittel für seine Blutkrankheit erst 2021 in einen lebendigen Vampir verwandeln. In die heimischen Kinos sollte der Film am 7. August 2020 kommen, der neue Starttermin ist der 19. März 2021.

Ghostbusters: Legacy

Das gleiche Schicksal ereilt auch die mit Spannung erwartete Fortsetzung der "Ghostbusters"-Filme. "Ghostbusters: Afterlife", so der Originaltitel, hätte in den heimischen Kinos am 21. August 2020 starten sollen. Nun kommt der Film erst am 5. März 2021 in die Kinos.

Peter Hase 2 – Ein Hase macht sich vom Acker

Auch der bereits einmal verschobene Hasenfilm (auf 31. Juli 2020) wird in den USA erst am 15. Januar 2021 in die Kinos kommen. Über die heimischen Leinwände hoppelt "Peter Hase 2" schon ein wenig früher, nämlich als Weihnachtshase ab 11. Dezember 2020.

 

Heimkino-Premieren

Als Alternative zu den abgesagten Kinostarts veröffentlichen einige Verleiher ihre Filme, die kurz vor der Coronavirus-Krise noch im Kino gestartet sind, schon frühzeitig bei Streaming-Diensten wie Amazon Prime oder Apple als sogenannte Heimkino-Premiere. Allerdings ist das Leihen oder Kaufen dieser Filme meist ein teurer Spaß.

Der Preis für das Leihen der beiden Universal Pictures-Filme "Emma" und "Der Unsichtbare" kostet etwa bei Amazon Prime saftige 17,99 Euro für einen Zeitraum von 48 Stunden. Preiswert geht anders!

 

Die Comic-Verfilmung "Bloodshot" von Sony Pictures kann für 16,99 Euro bei Amazon Prime gekauft werden. Auch kein Schnäppchen, aber immerhin steht der Film dann dem Käufer für unbegrenzte Zeit zum Streamen zur Verfügung.

 

Amazon Prime als Online-Videothek

Die beste Alternative zu diesen überteuerten Heimkino-Premieren sind natürlich Filme, die bei Netflix oder Amazon Prime bereits im Abo enthalten sind. Aber auch relativ neue Leihfilme bei Amazon Prime um 4,99 Euro für 48 Stunden (oder teilweise auch günstiger) sind eine gute Alternative. Schließlich kann man sich in der Krise auch einmal eine Kleinigkeit leisten, wenn alle Geschäfte geschlossen sind. 

Wir haben hier einige Beispiele bei Amazon Prime aufgelistet (in Klammer der Verleihpreis für 48 Stunden), als Entscheidungshilfe unsere Filmkritik darunter:

 

"Joker" (4,99 Euro)

 

"Parasite" (4,99 Euro)

 

"Porträt einer jungen Frau in Flammen" (4,99 Euro)

 

"Once Upon A Time in Hollywood" (4,99 Euro)

 

"Maleficent: Mächte der Finsternis" (4,99 Euro)

 

"Die Eiskönigin 2" (4,99 Euro)

 

"Terminator: Dark Fate" (4,99 Euro)

 

"Good Boys" (4,99 Euro)

 

"Zombieland: Doppelt hält besser" (4,99 Euro)

 

"Ready or Not – Auf die Plätze, fertig, tot" (4,99 Euro)

 

Halloween Haunt (4,99 Euro)

 

"Stan & Ollie" (3,99 Euro)

 

"Late Night – Die Show ihres Lebens" (4,99 Euro)

 

"Ad Astra – Zu den Sternen" (4,99 Euro)

 

"Anna" (4,99 Euro)

 

"Fast & Furious: Hobbs & Shaw" (4,99 Euro)

 

"Scary Stories to Tell in the Dark" (4,99 Euro)

 

"Gemini Man" (4,99 Euro)

 

Le Mans 66 Gegen jede Chance (4,99 Euro)

 

"Gut gegen Nordwind" (2,99 Euro)